Wir beraten Sie in unserer Praxis selbstverständlich über die Bandbreite aktueller Verhütungsmethoden.Dabei legen wir besonderen Wert darauf, Ihre individuelle Situation zu berücksichtigen, denn nicht jedes Verhütungsmittel ist für jede Frau geeignet. Hier finden Sie Informationen, die Ihnen die Auswahl erleichtern sollen.

Wir leben in einer Zeit, in der Sexualität und Fortpflanzung sicher trennbar sind. Das liegt in der Entwicklung hormoneller Kontrazeptiva begründet. Hormonelle Kontrazeptiva sind der Vergleichsmaßstab für die Sicherheit und Zuverlässigkeit anderer Verhütungsmethoden geworden.

Moderne Empfängnisverhütung sorgt in vielen Fällen dafür, dass Kinder Wunschkinder sind. Eine Partnerschaft, die auf Liebe basiert, in der beide ein Kind wünschen und deren Zusammenhalt nicht aus tatsächlichen oder empfundenen Zwängen resultiert, ist eine gute Voraussetzung für die Entwicklung eines Kindes.

Ein Überblick über versch. Methoden, Details s.u.

Weitere Informationen zur Verhütung im Internet finden sie hier
Für Jugendliche bietet der Internetauftritt hier alles Wissenswerte zum Thema Verhütung

Sicherheit - der PEARL-Index

Wie sicher ist ein Verhütungsmittel? Um das vergleichen zu können, wurde der sogenannte PEARL-Index entwickelt. Je niedriger, desto sicherer ist die Verhütungsmethode.

Ausgangsgruppe zur Einschätzung sind 100 sexuell aktive Frauen. Der Index gibt die Zahl der Frauen an, die trotz Verwendung eines Verhütungsmittels innerhalb eines Jahres schwanger werden. Außerdem wird zwischen der "Sicherheit der Methode" und der "Sicherheit unter Lebenspraxis" differenziert. Daraus ergeben sich die Spannen des PEARL-lndex.

Die Pille hat beispielsweise einen Pearl-Index von 0,2 bis 2 (methodisch sehr sicher, in der Lebenspraxis muss das Risiko der Nichteinnahme berücksichtig werden). Sie ist eine der sichersten Verhütungsmethoden. Die geringste Sicherheit bietet die älteste Verhütungsmethode, die Unterbrechung des Geschlechtsverkehrs kurz vor dem Samenerguss (auch "Aufpassen" oder Coitus interruptus genannt). Hier liegt der Pearl-Index bei bis zu 38.

Die folgenden Tabellen zeigen alle verfügbaren Verhütungsmittel mit Ausnahme der Sterilisation. Die sehr sicheren Methoden sind in der blauen Tabelle, die sicheren in der gelben und die weniger sicheren in der grünen. Zur Ansicht der einzelnen Tabelle klicken Sie auf die Tabelle. Dann mit dem Mauszeiger auf die Tabelle fahren, es zeigt sich entweder eine kleine Lupe mit einem + oder ein Symbol unten rechts, mit einem Mausklick aktivieren und die Tabelle wird so vergrößert, daß sie lesbar wird. Die beiden Tabellen sind nebeneinander zu denken.

Alle verfügbaren Verhütungsmitel (Teil 1)

Alle verfügbaren Verhütungsmittel (Teil 2)

Weitere Angaben bezüglich der Hormonspirale (Mirena) finden Sie hier, zur Kupferspirale hier, zur 3-Monatsspritze hier

Sterilisation

Der Unterschied der Sterilisation zu den o.g. Methoden ist die Konsequenz der dauerhaften Unfruchtbarkeit.

Was sollten Sie bedenken?
Die Sterilisation durch Unterbrechung der Eileiter ist eine der sichersten Methoden (Pearl-Index: 0,1) , um eine Schwangerschaft zu verhindern. Der Entschluß zu dieser endgültigen Maßnahme sollte reiflich überlegt und auch ausführlich mit dem Partner besprochen sein.

Wann ist eine Sterilisation sinnvoll?
Der Eingriff eignet sich vor allem, wenn

Wer trägt die Kosten?
Die Kosten einer Sterilisation muß die Pat. selbst übernehmen. Auch die Kosten der medizinisch erforderlichen Vor- und Nachbehandlung, sowie der Behandlungen von ggfalls auftretenden Komplikationen sind nicht zwingende Leistungen der Krankenkassen. Die Kostenaufstellung finden Sie hier

Weitere Informationen zu Organisation, Operationsmethode und Risiken der Operation der Sterilisation erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gerspräch in unseren Praxisräumlichkeiten, hierzu können Sie selbstverständlich Kontakt mit uns aufnehmen.