Chlamydieninfektionen sind häufig. Sie erfolgen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Da die damit einhergehenden Entzündungen des Urogenitaltraktes vor allem bei Frauen und bei Jugendlichen anfangs ohne Beschwerden verlaufen können, bleiben etliche Krankheitsfälle unentdeckt. Sie können bei Männern zu Spätfolgen wie bleibender Verengung der Harnröhre, bei Frauen zu Früh- und Fehlgeburten sowie zu Eileiterschwangerschaften und Unfruchtbarkeit führen. Bei festgestelltem Chlamydieninfekt, erfolgt eine antibiotische Therapie auch des Partners.